Heißluftfritteuse kaufen: Ist die Anschaffung sinnvoll?

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von Lukas

Ist der Kauf einer Heißluftfritteuse sinnvoll? Wie so oft in diesen kurzen und knackigen Beiträgen möchte ich Ihnen auch hier die Antwort gleich zu Beginn geben:

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Lukas

Experte für heiße Luft

Ja, meiner Meinung nach ist die Anschaffung einer Heißluftfritteuse sinnvoll, denn:

  1. Mittlerweile gibt es gute Geräte für unter 50€
  2. Das Essen schmeckt besser als aus dem Backofen
  3. Sie sparen sich Geld auf Grund des geringen Stromverbrauchs
  4. Das Essen ist weitaus gesünder als aus der Fritteuse
  5. Man kann verschiedenste Gerichte im Airfryer zubereiten
  6. Die Reinigung ist leichter als beim Backofen oder der Fritteuse
  7. Die Heißluftfritteuse ist sicherer als Fritteusen
  8. Airfryer sind geruchsärmer als Fritteusen

Für Einsteiger empfehlen wir Geräte wie den Emerio Smart Fryer (Kostenpunkt: 45€). Für Familien empfehlen wir größere Geräte wie die Princess XXL oder den Philips Airfryer XXL HD9762/90.

Jetzt behandeln wir die gerade aufgeführten Punkte nochmal etwas detaillierter – Lassen Sie uns starten!


Lohnt sich eine Heißluftfritteuse? Kostenrechnung & Preisvergleich

In meinem Heißluftfritteusen Test stelle ich Ihnen 10 Modelle vor (Stand: November 2019). Die Anschaffungskosten der Geräte belaufen sich auf 45 – 250€. Im Schnitt kostet eine dieser Heißluftfritteusen derzeit 133€.

Geräte für Einzelhaushalte bekommen Sie ab 45€. Premium Modelle kosten bis zu 230€.

Geräte für Mehrpersonen-Haushalte bekommen Sie dagegen ab circa 80 Euro. Hier können Premium Modelle bis zu 250€ kosten.

Da Heißluftfritteusen im Gegensatz zu Backöfen sehr viel kleiner sind und maximal 3 Minuten Vorheizzeit benötigen, verbrauchen sie auch deutlich weniger Strom. Während eine Portion Pommes oder Hähnchenschenkel im Airfryer etwa 0,25 Kw/h Strom verbraucht, ist es im Backofen fast das dreifache – 0,6 Kw/h um genau zu sein. In Geld umgerechnet sind das etwa 3 bis 7 Cent in der Heißluftfritteuse und etwa 7 bis 18 Cent im Backofen.

Messung des Stromverbrauchs

Die Philips XL verbraucht in 20 Minuten auf 200 Grad 0,25 Kw/h.

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Lukas

Experte für heiße Luft

Pro Jahr sparen Sie sich also einige Euro an Stromkosten, wenn Sie den Airfryer relativ regelmäßig nutzen. Nur auf Grund der eingesparten Stromkosten lohnt sich die Heißluftfritteuse aber eher nicht. Allerdings wären da ja auch noch andere Faktoren, wie der Geschmack, der Gesundheitsaspekt oder die Zubereitungsvielfalt in ihr.


Was kann man alles im Airfryer machen: Vergleich mit Fritteusen, Backöfen und Dampfgarern

Was kann man alles in einer Heißluftfritteuse machen? So einiges, das kann ich Ihnen sagen. In meinem ausführlichen Beitrag dazu habe ich 102 verschiedene Rezeptideen vorgestellt – alle lassen sich in einem Airfryer zubereiten. Dazu zählen:

  • Paniertes wie Frühlingsrollen
  • Kuchen und Muffins
  • Dessert wie Popcorn oder Pfannkuchen
  • Fleisch wie Chicken Wings oder Steak
  • Gemüse wie Pommes oder Maiskolben
  • Fisch wie Lachs oder Calamari
  • Suppen und Eintöpfe
  • Pizza
  • Sandwiches
  • Etc.

In manchen Geräten, wie der DeLonghi MultiFry 1396 lässt sich Essen sogar dampfgaren.

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Lukas

Experte für heiße Luft

Sie sehen also: Möglichkeiten haben Sie in Airfryern bis zum Umfallen. Das liegt vor allem daran, dass diese nicht wie herkömmliche Fritteusen funktionieren. Vielmehr ähneln sie vom Prinzip her Heißluftöfen. Mehr dazu finden Sie in meinem „Wie funktioniert eine Heißluftfritteuse“ – Artikel.


Ist eine Heißluftfritteuse gesund?

Ist die Heißluftfritteuse gesund? Was denken Sie? Ich finde, dass kommt auch darauf an, was Sie in ihr kochen. Tendenziell entstehen in Heißluftfritteusen aber weniger Transfettsäuren als in Fritteusen.

Zusätzlich nehmen die Speisen natürlich auch weniger Fett auf (2 Prozent in Bezug auf die Trockenmasse), als es in herkömmlichen Fettfritteusen der Fall ist (15 Prozent in Bezug auf die Trockenmasse) (hier geht es zu der Studie, die das herausfand).

Fertige Pommes in Heißluftfritteuse

In meinem Test gelangen die meisten Pommes super.

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Lukas

Experte für heiße Luft

Man kann also durchaus sagen, dass Heißluftfritteusen „gesund“ sind – vorausgesetzt Sie bereiten darin nicht nur Tk-Pommes und Tk-Pizza zu.


Reinigung & Sicherheit

Das einzig aufwendige an der Reinigung einer Heißluftfritteuse ist die Heizspirale im Inneren. Diese verdreckt über die Monate hinweg. Allerdings erreichen Sie diese einfacher als das Pendant im Backofen. Innerhalb einer Stunde haben Sie Ihren Airfryer gesäubert. Das muss natürlich nicht alle paar Tage geschehen. Es genügt, die Heizspirale alle paar Wochen zu reinigen.

Heizspirale der Heißluftfritteuse säubern

Mit einer Sprühflasche lässt sich eine Heizspirale recht einfach säubern.

In herkömmlichen Fritteusen schwimmt das Gargut in einer ganzen Menge Fett. Beim Frittieren spritzt Fett gerne mal aus der Wanne heraus. Essen in Heißluftfritteusen schwimmt dagegen nicht in Fett. Dadurch sinkt natürlich auch das Risiko von Fettspritzern.

Allerdings werden Heißluftfritteusen mit Sichtfenster an eben jenem schnell mal bis zu 100 Grad heiß. Hier ist also etwas Vorsicht geboten.


Fazit: Ist eine Heißluftfritteuse sinnvoll?

Meiner Meinung nach lohnt sich eine Heißluftfritteuse für folgende Zielgruppen ganz besonders:

  • Singles mit und ohne Backofen
  • Pommesliebhaber
  • Experimentierfreudige Köche
  • Menschen, die stromsparender leben möchten
  • Menschen, die sich fettärmer ernähren wollen

Aber auch für andere kann eine Heißluftfritteuse sinnvoll sein. Unter Umständen macht eine Heißluftfritteuse für Sie aber auch keinen Sinn. In diesem Fall sollten Sie sich unbedingt Gedanken machen. Am besten lesen Sie dazu meinen Heißluftfritteusen Test Beitrag. Danach werden Sie wissen, was zu tun ist (das empfehle ich auch übrigens allen anderen, die bis hierher gelesen haben 😉).

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